Dan Shocker Bio

 Jürgen Grasmücks Leben und Wirken

Jürgen Grasmück wurde am 23.Januar 1940 als Sohn von Maria und Otto Grasmück in Hanau geboren. Seine Mutter starb bei der Geburt, und er wurde von seiner Tante Josefine Kopp, geb. Grasmück (einer Schwester seines Vaters) und deren Mann Alois groß gezogen.
Sein leiblicher Vater fiel 1944 bei Stalingrad in Russland, als Jürgen gerade vier Jahre alt war.
Von Kind an – kaum das er lesen und schreiben konnte, waren seine liebsten Gefährten Bücher. Jürgen las mit Begeisterung alles, wenn es nur
merkwürdig und ungewöhnlich genug war. Zum Leidwesen seiner Lehrer verfasste er in seinen Schulheften am laufenden Band abenteuerliche
Geschichten. Eine besonders wilde und lange Geschichte tippte er schließlich im Einfingersystem auf einer uralten klapprigen Schreibmaschine ab.
In diesem ‚Roman‘ spielten ein Wilderer und eine Gruppe Jugendlicher die Hauptrollen. Der Wilderer lebte in einer mit allen technischen Raffinessen
ausgestatteten Erdhöhle mitten in einem finsteren Wald und wurde von den kleinen Helden beobachtet, bekämpft und schließlich wurde ihm das Handwerk gelegt.
Jürgen Grasmück war so vermessen, das ‚Werk‘ einem Verlag zur Prüfung vorzulegen. Es handelte sich um den STERN-Verlag, der damals in seiner
Zeitschrift eine Beilage für Kinder hatte, das „Sternchen“. Nach einiger Zeit kam es zurück (wie später übrigens noch einige andere).
Die Begründung: so etwas könne ein Jugendlicher nicht geschrieben haben. Es kämen Ausdrücke darin vor, die man in seinem Alter nicht benutze. Da er den Roman allein geschrieben hatte, war er über diese Meinung damals sehr bedrückt. Aber das nutzte auch nichts.
Die Handlung war für damalige Zeiten ziemlich gruselig und phantastisch und man hatte es ihm wohl auch übel genommen, dass er Jugendliche den
Fall klären ließ und nicht die Polizei einschaltete. Wenn man sich die heutigen Jugendbücher anschaut und liest, was Jugendliche alles so erleben und aufklären, war Jürgen Grasmück seiner Zeit damals um 25 Jahre voraus. Mit großer Wahrscheinlichkeit würde ihm das Manuskript dieses Jugendbuches heute ohne Wenn und Aber abgenommen. Aber diese Arbeit ist verschollen. So weit Jürgen sich daran erinnert, hat er es seinerzeit nach der Ablehnung zum Müll geworfen.
Körperlich schlecht wiederum ging es Jürgen Grasmück persönlich, denn eine seltene und unheilbare Krankheit (eine Art von Muskelschwund) hatte sich bei ihm eingestellt und ab dem 15. Lebensjahr zwang sie ihn in den Rollstuhl. Dies war auch die Zeit, in der er noch mehr las, vor allem utopische Romane, die es ihm angetan hatten und von denen nur – außer einigen Leihbüchern – zu jener Zeit kaum welche existierten. Es gab damals die Serie „Jim Parker“ (die war ihm zu „technisch“, denn er vermisste hier wirkliche Abenteuer auf fremden Planeten und mit außerirdischen Mächten). Es gab schließlich den Utopia-Kleinband und die ersten Utopia-Großbände des Pabel-Verlags tauchten auf.
Hier fand er endlich die Abenteuer, die er so gern lesen wollte, und die ihn mitrissen. In dieser Zeit erfuhr Jürgen Grasmück, auch von der Existenz eines Science Fiction-Clubs, dessen l. Vorsitzender Walter Ernsting war, dem er sofort schrieb. Er erhielt von M.E. ein Probe-Exemplar der Club-Zeitung „Andromeda“, trat umgehend dem Club bei und unternahm seine ersten schriftstellerischen Versuche mit utopischen Themen, die schon lange in ihr vorbereitet lagen.
So entstand sein eine erste SF-Kurzgeschichte. Walter Ernsting (Clark Darlton) veröffentliche sie in seiner Magazin „ANDROMEDA“  (Ausgabe 6 – Juli/August 1956) unter dem Titel „Atomkrieg auf dem Mars“. Jürgen war – was natürlich ist -mächtig stolz auf diese Veröffentlichung und las sie mehrmals. Schon wenige Monate später nach dieser Veröffentlichung schrieb er seinen ersten SF-Roman.
Heinz Bingenheimer (der Gründer der Buchgemeinschaft TRANSGALAXIS, die noch heute besteht und von seinen Sohn Rolf weitergeführt wird), den Jürgen inzwischen kennen gelernt und der sein Talent erkannte hatte, und unternahm den schicksalhaften Versuch, das umfangreiche  Manuskript zu lesen und es zu lektorieren. In diesem Lektorat (1.12.1956) ist unter anderem folgendes zu lesen: „Der Roman ist weit aus besser als z. B. die meisten der Utopia-Kleinbände wie auch manche der in Buchform erschienenen Titel der letzten
zwei Jahre. Dem Inhalt nach ist eine Verwendung für Jugendbuch-Reiben zu empfehlen, da der Inhalt technisch keine Ansprüche stellt und bei der leicht verständlichen und doch spannenden Handlung für alle Leser Interesse hat, die einen schweren SF-Roman ablehnen. Immerhin
kann auch eine Vorlage erfolgen, wo Autoren wie J. E. Wells, Axel Jeffers u.a. Manuskripte veröffentlichen, die dem vorliegenden Band kaum
gewachsen sind.“ In einem Begleitschreiben teilt Heinz Bingenheimer Jürgen u.a. mit: „…. habe inzwischen ihr Manuskript durchgearbeitet und bin zum dem beiliegenden Ergebnis gekommen. Mir persönlich hat der Roman gefallen und ich freue mich, dass Sie die Gabe haben, schreiben zu können…“
Heinz Bingenheimer gab sich große Mühe mit dem Manuskript und schaffte es, dieses beim Bewin-Verlag unterzubringen. Es erschien 1957 unter dem Titel „DIE MACHT IM KOSMOS“.
Der Titel, den Jürgen Grasmück vorgesehen hatte, lautet „GEISTERSCHIFFE ÜBER TERRA“. Aber den wollte der Verlag nicht übernehmen.
Heinz Bingenheimer ist es zu verdanken, dass weitere SF-Bücher von Jürgen Grasmück erschienen, denn er brachte ihm die nötigen handwerklichen Kniffe bei und so folgten in kommenden Jahren in unregelmäßigen die nächsten SF-Leihbücher von Jay Grams, denn so lautete inzwischen das Jürgen Grasmück-Pseudonym. (Er hatte es aus folgender Überlegung heraus entwickelt:
JAY – englisch für Jürgen, GRAMS-weglassen der letzten Silbe seines Namens und umstellen von zwei Buchstaben. H. G. Franziskowsky, der Perry Rhodan-Autor, den Jürgen Mitte der sechziger Jahre kennenlernte, sagte, dass er, bisher noch kein so passendes Pseudonym entdeckt hätte, das dem eigenen Namen so perfekt nach empfunden sei).
Persönlich tat sich auch einiges im Leben von Jürgen Grasmück. Nachdem er die Realschule beendet hatte, blieb er – aufgrund sein Krankheit zu Hause. Mit seinen Freunden unternahm er einiges und dabei lernte er 1960 seine heutige Frau Karin kennen. Am 28. Oktober 1960 heirateten die beiden und im August 1961 wurde die Tochter von Jürgen und Karin – nämlich Constanze – geboren. Jürgen hatte mittlerweile einen Job bei einem Hanauer Versandgeschäft gefunden. Er schrieb und formuliere für diese Mahnschreiben. Nebenher gab er noch Nachhilfeunterricht, um über die Runden zukommen. Die Honorare für das, was er bisher geschrieben hatte, waren niedrig, und eine Garantie für regelmäßige
Abnahme gab es nicht und es war schwierig für ihn, die Familie zu ernähren. So schrieb er auch für den österreichischen Rolf Mauerhardt-Verlag insgesamt elf Krimis und dazu seinen einzigsten Western-Roman, den er selbst als Jugendsünde bezeichnet. Für diese Manuskripte gab es nur Mini-Honorare, aber sie halfen einen Schritt weiter.In einem SF-Roman („TESTAMENT DES GRAUENS“) unternahm er einen ersten Vorstoß in die Gefilde der Phantastik. SF und Grusel lagen nach seiner Meinung enger zusammen, als manch einer damals dachte.
Beim Publikum kam das Buch seinerzeit so gut an, dass Jürgen Grasmück Monate später einen zweiten Band um das Thema schrieb. Er hieß „DIE ANGST GEHT UM“ und schließt an das „TESTAMENT DES GRAUENS“ an. Warum er damals dieses Konzept nicht weiter verfolgte, kann er heute nicht mehr sagen. Höchstwahrscheinlich lag es zum Teil auch daran, dass die Honorare für die Leihbücher zu einem Hungerleider-Honorar abgesunken waren. Die meisten Leihbüchereien schlossen – dank der Konkurrenz des Fernsehens – ihre Pforten und die Leihbuch-Verlage folgten ihnen später. Bis 1964 sind dann insgesamt 18 SF-Leihbücher (von denen einige als Nachdrucke in den SF-Heftreihen TERRA und UTOPIA erschienen), 13 Krimis und ein Western erschienen. Dazu kamen noch zwei Kurzgeschichten, die in einer von Heinz Bingenheimer zusammengestellten Anthologie „LOCKENDE ZUKUNFT“ herauskamen.
Im Jahr 1966 kam Jürgen Grasmück mit der Agentur Biehler in Kontakt. Der Inhaber versorgte die Bastei SF-Serie „REX CORDA“ mit Manuskripten und Autoren. Jürgen Grasmück und Biehler kamen ins Gespräch und Jürgen durfte bei der Serie mitschreiben. Leider war es nur ein kurzfristiges Gastspiel, denn die Serie wurde wenig später eingestellt. Da aber die Biehler-Agentur auch noch die neugestartete SF-Reihe des Zauberkreis Verlages komplett gestaltete, kam Jürgen Grasmück auch dort unter. Er wählte ein neues Pseudonym, das wiederum an seinen Namen angelehnt war, Jürgen Grasse. Innerhalb von drei Jahren schrieb er für die Reihe 19 SF-Romane. Noch während er die SF-Manuskripte schrieb, sattelte er innerlich um, denn die Materie war immer noch nicht das, was er schreiben wollte. Ihm kam der Zufall zur Hilfe, denn auf der Frankfurter Buchmesse 1967 klagte ihm der damalige Verlagsleiter Herr Ernst über seine Sorge mit der Krimi-Reihe des Zauberkreis-Verlages.
Man suchte etwas Neues und Jürgen Grasmück machte etwas Neues, nämlich das Expose für den ersten Larry Brent-Roman.
Dieses kam an und er wählte als neues Pseudonym „DAN SHOCKER“. Wer sich hinter diesem Pseudonym verbarg blieb knapp zehn Jahre verborgen.
Nur durch einen dummen Zufall kam raus, dass sich der ehemalige SF-Autor Jürgen Grasmück zum Grusel-Autor Nummer eins entwickelt hatte.
Mit der Zeit kamen Jürgen Grasmück neue Ideen, die er in seiner Larry Brent-Serie nicht so unterbringen konnte, und er wollte auch selbst ein
wenig Abwechslung zu Larry Brent haben. So entwarf er das Konzept für die Macabros-Serie. Mehr Fantasy kam ins Spiel, denn während Larry Brent eine gelungene Mischung zwischen Grusel, SF und Krimi war, wurde von Jürgen Grasmück bei Macabros der Schwerpunkt mehr auf die Fantasy gelegt. Ab 1973 schrieb Jürgen Grasmück dann alle zwei Wochen einen Roman, nämlich einen LARRY BRENT-Roman und ein MACABROS-Abenteuer. Wenn noch Zeit vorhanden war, veröffentlichte er noch ein Grusel-Krimi-Taschenbuch mit seinem Helden Larry Brent.
Im Jahr 1974 zog er mit seiner Familie von Hanau nach Altenstadt, denn dort hatte er sich ein Haus gekauft. Nun schlug sich auch sein schriftstellerischer Erfolg finanziell nieder.
Immer wieder war in den Leserbriefen seiner Fans die Frage nach einen Dan-Shocker-Fan-Club aufgetaucht und so entschloss er sich, seinen eigenen Fan-Club zugründen. Am l. November 1977 war es soweit und der DAN SHOCKER’s FANTASTIK-CLUB „MARLOS“ öffnete seine Pforten.
Eigentlich hatte Jürgen Grasmück jemanden für die Club-Leitung vorgesehen, aber dieser sprang – da die Arbeit mehr wurde als erwartet – schon nach kurzer Zeit ab. So managte er zusammen mit seiner Frau Karin den Club selbst. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit betreute er über zwei Jahre lang redaktionell die Club-Letter bis er in Gustav Gaisbauer einen Nachfolger fand, dessen Nachfolger wiederum der Schreiber dieser Zeilen ist.
Als Jürgen Grasmück anlässlich eines Marlos-Treffen die Burg Frankenstein in der Nähe von Darmstadt-Eberstadt besuchte, kam ihm spontan die Idee zu einer neuen Heldenfigur, die ihn von Stund an zusätzlich beschäftigte: Robert Nordan, der Reporter des Unheimlichen. Auch für ihn schuf
JG einen ganz persönlichen Kosmos. Im Oktober/November 1981 erschien dann der erste „Monster Frankenstein-Spannungsroman“ in Taschenbuchformat. Drei weitere sollten ihm noch im jährlichen Rhythmus folgen. (Immer zur Zeit des Halloween-Festes auf Burg Frankenstein, dass wurde zum Mythos).
Zwischenzeitlich war auch die Firma EUROPA-Schallplatten auf Jürgen Grasmücks Werke aufmerksam geworden, und so gab es weniger später
LARRY BRENT und MACABROS-Hörspielcassetten, die aber leider nicht den Erfolg der Hefte hatten, denn statt sich so weit wie möglich an die Romanvorgaben zu halten, wurden grundlos große Textveränderungen vorgenommen und Dan Shocker’s Eigenart so verfremdet, dass die Hörspiele
zu Durchschnittswerken wurden. Das Ergebnis ist allgemein bekannt.
Auf der Buchmesse 1983 wurde JG von einen anderen Hörspielproduzenten – Delta – darauf angesprochen, ob er nicht für sie eine Hörspielreihe
konzipieren wolle. Jürgen hatte sofort mehrere Vorschläge parat und entschied sich dann für ein Thema aus dem Bereich „merkwürdige Abenteuer
und ungewöhnliche Begebenheiten“. Seinen Serienhelden nannte er damals noch TOM KELLY. Als aus ihm wurde schließlich RON KELLY, weil es schon in einer deutschen Westernserie einen Helden namens „Tom Kelly“ gab, wovon Jürgen jedoch nichts gewusst hatte.
Anfang 1985 erschien RON KELLY zuerst als Heftroman-Serie, kurze Zeit später auch die Hörspielproduktion heraus.Das Jahr 1985 brachte für Jürgen Grasmück einige Veränderungen, denn der Besitzer des Zauberkreis-Verlages – Herr Dr. Greiser – hatte sich entschlossen, den Zauberkreis-Verlag an den größeren Konkurrenz-Verlag Pabel-Moewig zu verkaufen.
Nach einigen kleinen Eingewöhnungsschwierigkeiten lief eigentlich alles so weiter so bisher. Aber so ganz war Jürgen Grasmück mit der Situation nicht zufrieden, denn während er beim Zauberkreis-Verlag die Nummer eins mit sehr vielen Freiheiten gewesen war, der eigentlich immer mit seinen Vorschlägen auf entscheidungsfreudige Leute getroffen war, so wurden bei Pabel Entscheidungen auf die lange Bank geschoben.
Im Mai 1986 kam durch einen tragischen Verkehrsunfall der Chefredakteur des Pabel-Verlags ums Leben. Damit traten innerhalb des Verlags große
Veränderungen ein. Kurzfristig wurde innerhalb einer Krisenkonferenz der Entschluss gefasst, die Serien MACABROS und RON KELLY – neben drei anderen Serien – von Dan Shocker einzustellen. LARRY BRENT hatte nur noch eine Galgenfrist, denn Anfang Dezember 1986 wurde auch er eingestellt.
Doch so ganz unvorbereitet traf Jürgen Grasmück diese Entscheidung nicht mehr, denn im Sommer 1986 hatten seine Frau und er sich entschlossen, ein neues  Standbein zuschaffen, denn in den Monaten davor zeichnet sich eine weitere Verschlechterung von Jürgens Leiden an, so das er des öfteren Nachdrucke liefern musste, statt neue Romane zu schreiben, weil kräftemäßig das frühere Tempo nicht mehr durchhielt.
In Hanau eröffnete er zusammen mit ihr eine Esoterische Bücherstube. Hatte er sich bisher mit dieser Thematik mehr in seinen Romanen beschäftigt, so kümmerte er sich nun darum sie zu verkaufen. Natürlich genügte ihm dieses nicht, und so hat er sich mit der Veranstaltung von Seminaren und Vorträgen zu dieses Thematik engagiert.
Jetzt – im Januar 1990 – kann man sagen, dass der Laden ihn noch mehr beschäftigt, als früher die Schriftstellerei, denn die Organisation des
Unternehmens erfordert seine ganze Zeit. Der Laden macht ihm Freude und er kommt mit vielen interessanten Menschen zusammen.
Dies ist die Biographie des Jürgen Grasmück bis heute. Ich sehe sie nur an wie einen Zwischenbericht, und bin überzeugt davon, dass die letzten Kapitel noch geschrieben werden müssen, denn: Jürgen Grasmücks Ideenreichtum ist – obwohl körperlich geschwächt – nach wie vor ungemindert.
„Das einzige, was mir zu schaffen macht, ist meine körperliche Kraft. Ich kann nicht mehr so schnell und so viel schreiben wie früher, aber umso schneller habe ich  denken gelernt. Wenn ich zwei oder drei Autoren finde mit denen ich gemeinsam – in meinem Sinne – meine neue Ideen Verwirklichen könnte, die ich noch habe – würde ich das sofort tun. Es ist noch längst nicht alles geschrieben, woran ich denke und wovon ich träume und es gibt immer noch neue Pfade ins Unbekannte, die man nur betreten muss…“

Copyright, Uwe Schnabel (DSFC) 1999

Hier noch die  Pseudonyme die Jürgen Grasmück  laut der Deutschen Nationalbibliothek  hatte:
Albert C. Bowles
Bert Floorman
J. A. Garett
J. A. Gorman
Jay Grams
Jürgen Grasse
J. A. Grouft
Jeff Hammon
Ron Kelly
Rolf Murat
Steve D. Rock
Dan Shocker
Owen L. Todd
Henri Vadim

Nachruf vom 11.08.2007

Am 11.08.2007 rief mich mein alter Freund Uwe Schnabel an. Aber der Grund des Anrufs war ein Unerfreulicher. Dan Shocker alias Jürgen Grasmück war am Dienstag dem 07.08.2005 verstorben!!! Dies war eine Neuigkeit, die mich tief getroffen hatte!

Als ich Jürgen bei unserem ersten Treffen damals auf Burg Frankenstein kennen lernte, war ich ein ‚Frischling‘ in der Fanscene, voller Erfurcht vor dem Schöpfer von Macabros und Larry Brent. Diese Erfrucht wandelte sich in nach diesen Treffen in Respekt, Achtung und – von meiner Seite – Freundschaft.

All die Zeit im Dan Shockers Fantastik-Club, die Romane von Dan Shocker, haben mich geprägt. Und auch dazu gebracht mit dem Schreiben anzufangen – wenn gleich ich es (noch) nicht zum Berufsschriftsteller geschaftt habe.

Jürgen, wo immer du auch bist, ich hoffe es ist ein „Marlos“ so wie du es Dir immer vorgestellt hast. Eine Welt in der Du ungebunden umherstreifen kannst und die Wunder erlebst, von denen Andere beim Lesen deiner Romane nur träumen!

Es hätte mich gefreut dich wenigsten noch einmal persönlich nach so langer Zeit zu treffen. Die Welt wird nun ohne Dich erneut um ein großes Stück leerer und grauer werden. Ich persönlich werde Dich als einen Teil von mir, nämlich mein schriftstellerischs Vorbild – und wenn ich es wagen darf dich so zu nennen – eine Freund, vermissen.

Mach’s gut, Jürgen. Wir sehen uns wieder auf „Marlos“!
Dein Michael Müller, Marlos-Bürger 525

Diesen Nachruf findet ihr auch unter einem Artikel von 2007 im Zauberspiegel-Online.de in dem Fans und mit Jürgen Grasmück aka Dan Shocker befreundete Autoren Nachrufe geschrieben haben.

Ebenfalls zu empfehlen sind folgende Artikel, die ebenfalls im Zauberspiegel-Online.de zu finden sind:

In memoriam: Der Vater des Horrorheftromans Eine Jürgen Grasmück – (Kurz-) Biographie –  von Uwe Schnabel

 … Constanze Grasmück-Sehnert über ihren Vater, Dan Shocker und ein halbes Kinderzimmer – von Horst Hermann von Allwörden

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