Nacht-Schatten präsentiert: Die Transitus Saga – Band 1:Weltenende von Joe Worbis erschienen bei Draconis Books

Nacht-Schatten

präsentiert

Die Transitus Saga – Band 1:Weltenende

von

Joe Worbis

erschienen bei

Draconis Books

 

Die Gottlosigkeit der Menschen ärgert den Erzengel Gabriel. Doch als er den Allmächtigen auffordert, etwas gegen die Sündhaftigkeit zu unternehmen, kommt es zum Zerwürfnis mit Gott. Von unermesslicher Wut getrieben, steigt Gabriel auf die Erde hinab, um auf eigene Faust gegen die verhassten Menschen vorzugehen. Sehr zur Freude von Luzifer, dem gefallenen Engel und Herrscher der Finsternis, der sich mit Gabriel verbündet. Diese unheilige Allianz löst das Weltenende aus. Die finale Schlacht zwischen Gut und Böse, die in TRANSITUS stattfindet. Der Zwischenwelt, die Himmel, Hölle und Erde verbindet.
Mitten in diese Wirrungen geraten die Auserwählten. Vier einfache Menschen, die von Gott dazu auserkoren worden sind, in dieser alles entscheidenden Schlacht das Gute im Menschen zu vertreten. Sie sind mit außergewöhnlichen Fähigkeiten ausgestattet, die im Laufe des Kampfes zu Tage treten und sich als das Zünglein an der Waage erweisen könnten.
Wird das Gute gewinnen und das Böse für alle Zeit vom Antlitz der Erde vertreiben?

Ihr könnt dieses 423 Seiten starke Buch als eBook bei Amazon, beam-eBooks, Google Play, Google Books, kobobooks.com, Weltbild Verlag, Thalia, bookrix.de, Buch.de, eBook.de, iTunes und andere erhalten. Bei Amazon  als Taschenbuch über die ISBN-10: 1521034494 und ISBN-13: 978-1521034491erhältlich. Oder natürlich auch über den Buchhändler Eures Vertrauens.

Jaaaa, das alte „Gut gegen Böse“ werden jetzt einige sagen. Das kennen wir schon!
Nein, nicht so und auf diese Art. Die Leseprobe bei Amazon lässt schon erahnen das es das ganz anders abläuft als „der Böse ist der Böse und der Gute der Gute“.
Joe Worbis geizt da auch nicht mit Aktionszenen und roher Gewalt, denn schließlich ist es kein „Kuschelroman“ für romatische Stunden, sonder ein Horrorroman der speziellen Art.
Ihr hat die Leseprobe bei Amazon schon gelesen und seit nicht so ganz überzeugt? Ok, dann dürft ihr hier eine exklusive Leseprobe des Autors genießen.

«Komm schon, alter Dickkopf! Gib ruhig zu, dass du mich und den Airbus schrecklich vermissen wirst», riss ihn Peter aus seinen Gedanken. «Spätestens nach einer Woche kommst du auf Knien angekrochen und bettelst darum, wieder auf deinem heißgeliebten Kapitänssitz Platz nehmen zu dürfen. Ich kenne dich. Ohne das Fliegen kannst du nicht leben.»
Peter war seit einigen Jahren Franks Co-Pilot und hatte in dieser Zeit echtes Talent bewiesen. Ebenso wie Frank, war er sehr umsichtig, ging keine unnötigen Risiken ein und blieb auch in außergewöhnlichen Situationen stets besonnen. Er konzentrierte sich ausschließlich auf das, was notwendig war, um ein riesiges Flugzeug wie den Airbus sicher durch die Lüfte zu bugsieren. Peter war jetzt Mitte Dreißig und sollte zukünftig den Platz von Frank einnehmen. Das hatte die Geschäftsleitung der Lufthansa bereits festgelegt.
«Pah! Da lach ich doch», antwortete ihm Frank. «Du bist bloß neidisch, weil du noch über 20 Jahre runterreißen musst. Aber das schaffst du schon, Jüngelchen. Auch ohne mich.»
«Das steht außer Frage. Aber es wird sich komisch anfühlen, künftig auf deinem Platz zu sitzen und ohne Einmischung des großen Meisters Hostetter den Vogel zu fliegen.»
«Ach was! Da habe ich vollstes Vertrauen in dich. Ich habe dir auf jeden Fall alles Wichtige beigebracht und ganz ungeschickt stellst du dich ja nicht an. »
«Danke für die Blumen. By the way, wir sind in knapp zehn Minuten über Frankfurt. Ich nehme Kontakt mit dem Tower auf»
«Siehst du, es geht doch. Hast ja alles bestens im Griff. Brauchst mich also gar nicht mehr.»
Peter zeigte ihm den Finger und rief das Kontrollzentrum.
«Hallo Frankfurt Kontrollturm, hier Lufthansa two-tree-lima-golf. Wir befinden uns im Landeanflug und bitten um Landeerlaubnis.»
«Lufthansa two-tree-lima-golf, hier Flughafen Frankfurt, Kontrollturm. Wir haben euch auf dem Radar. Landeerlaubnis hiermit erteilt. Bitte kommt auf Landebahn 07R/25L rein.  Es herrscht leichter Wind aus Süd-Süd-Ost. Na, ihr beiden Helden, schon aufgeregt wegen der kleinen Party nachher?»
«Wie eine Jungfrau vor der Hochzeitsnacht. Wir werden das Vögelchen wie immer vorbildlich landen und sehen uns dann nachher, Martin. Over and out.»
«Hey verflucht! Was um alles in der Welt war das denn?», fragte Frank irritiert und schaute suchend zu den Fenstern raus. «Hast du das auch gesehen?»
«Und ob!“, antwortete Peter. «Irgendetwas ist gerade direkt über uns hinweg geflogen. Ein Vogel?»
«Ein Vogel? Dann war das definitiv der größte Flattermann, den ich jemals gesehen habe.»
«Aber, ich könnte schwören, dass ich etwas wie Flügel erkannt habe. Woher kam dieses Ding eigentlich?»
«Ich habe nicht die geringste Ahnung. Es erschien wie aus dem Nichts und war auch gleich wieder verschwunden. Hallo Frankfurt Tower! Hört Ihr mich?»
«Laut und deutlich, Frank!», meldete sich Martin aus dem Kontrollturm. «Was ist denn los? Schaffst du deine letzte Landung nicht ohne meine Hilfe?»
«Blödmann! Sag mal, hast du auf deinem Radarschirm was gesehen, das uns hier in die Quere gekommen sein könnte?»
«Willst du mich auf den Arm nehmen? Da war nix. Und da kann auch nichts gewesen sein, ansonsten hätte ich euch sofort informiert. Ich mach meinen Job schließlich nicht erst seit gestern», empörte sich Martin. «Habt Ihr euch da oben schon ein paar Schlückchen Sekt gegönnt, oder was ist los mit euch?»
«Wenn wir das wüssten. Da war gerade etwas, was wir uns nicht erklären können. Wir konnten es nur kurz sehen. Es ähnelte einem…überdimensionalem Adler, oder so was.»  
«Einem überdimensionalem Adler? Was für Pillen habt ihr euch denn eingeworfen?»
Frank und Peter schauten nochmals in alle Richtungen aus den Cockpitfenstern, konnten aber nichts Ungewöhnliches mehr entdecken.  
«Okay Martin, vergiss es einfach wieder!», antwortete Frank. «Wir sehen uns nachher. Over and out.»
In diesem Moment betrat Lena, die Chefstewardess, das Cockpit.
«Hallo, ihr beiden Hübschen! Alles in Ordnung bei euch?»
«Hey Lena-Maus! Klar, alles bestens“, antwortete Peter und drehte sich zu ihr um. Er war seit ein paar Wochen mit ihr liiert und wie ein Teenager über beide Ohren in sie verliebt.
Frank zog fragend die Augenbrauen hoch. Peter gab ihm mit einem unmerklichen Kopfschütteln zu verstehen, dass er nichts über den Vorfall von eben erwähnen solle.
«Wir landen gleich, Schatz», flötete Peter. «Bitte geh wieder auf deinen Platz und schnall dich an. Ich liebe dich und freue mich auf heute Abend. Es wird bestimmt … was hast du denn, um Himmels Willen?»
Lena starrte mit großen, schreckgeweiteten Augen an ihm vorbei. Alle Farbe war aus ihrem Gesicht gewichen. Es war deutlich dunkler geworden im Cockpit und als Peter sich umdrehte und zum vorderen Fenster hinaussah, glaubte er seinen Augen nicht zu trauen. Auf der Schnauze des Flugzeugs saß…etwas. Es war unmöglich, trotzdem war es dort. Es sah aus wie ein Mensch, war jedoch um einiges größer. Sein Verstand sagte Peter, dass er sich täuschen musste. Aber auch bei genauerer Betrachtung war es nicht zu leugnen:
Da saß wahrhaftig ein Engel.
Er war wunderschön und, dem äußeren Anschein nach zu urteilen, männlicher Natur. Peter schätzte seine Größe auf annähernd drei Meter. Sein Körper war umgeben von einem sanften Leuchten und von solch göttlicher Statur, dass Peter kurz ein absurdes Neidgefühl verspürte. Wie es sich für Engel gehört, hatte die Erscheinung zwei mächtige, weiße Schwingen, deren Spannweite Peter auf über fünf Meter schätzte. Der Engel hockte auf der Flugzeugschnauze, als ob er mit ihr verwachsen wäre und starrte zu den Dreien ins Cockpit, wobei seine Augen in einem sanften Goldton glänzten. Er lächelte.
«Was zum Teufel…?», entfuhr es Frank.
«Ich glaub, ich spinne! Seht ihr auch, was ich da sehe?», wollte Peter wissen.
Lena sagte nichts. Sie stand wie angewurzelt da und starrte mit ungläubigem Schrecken auf den Engel.
Dessen Lächeln verwandelte sich schlagartig in ein diabolisches Grinsen und seine Augen wurden tiefschwarz. Sie sahen aus, wie zwei Kohlenstücke, die ihm jemand ins Gesicht gedrückt hatte.
«Großer Gott…was passiert denn hier?», ächzte Peter.
Frank saß wie gelähmt in seinem Sitz und spürte ein leichtes Stechen in der Herzgegend. Er konnte sich nicht regen und glotzte verständnislos auf das Bild, das sich ihm bot.
Ohne Vorwarnung durchschlug der Engel mit einer riesigen Faust die Scheibe, packte Peters Kopf und drückte diesen mit solch unbändiger Gewalt zusammen, dass er mit einem Bersten und Knirschen, und schließlich einem schleimig-schwallartigen Geräusch platzte. Blut und gräulich-weiße Gehirnmasse, durchsetzt mit Knochensplittern, spritzten durch das Cockpit. Lena kreischte schrill und wurde, nachdem der Engel seinen Arm zurückgezogen hatte, durch den entstandenen Unterdruck mit unglaublicher Wucht aus dem Loch im Fenster gesogen. Wobei ihr eine abstehende Glasscherbe den halben Kopf abtrennte. Einen Blutschweif, wie einen Kometen hinter sich herziehend, stürzte sie in die Tiefe. Der Engel wandte sich mit amüsierter Miene Frank zu, der sich mit einer Hand an die Brust fasste, in der ein Schmerz tobte, der kaum zu ertragen war. Kalter Schweiß lief Frank über sein Gesicht, welches inzwischen einer Totenmaske glich. Entsetzt musste er mitansehen, wie seine freie Hand ohne sein Zutun den Steuerknüppel ergriff und gegen seinen Willen eine leichte Kurskorrektur vornahm.
«Lufthansa two-tree-lima-golf, bitte kommen! Lufthansa two-tree-lima-golf!», quäkte Martins Stimme aufgeregt aus dem Funkgerät. «Was ist denn verflucht nochmal los bei euch? Ihr seid vom Kurs abgekommen und fliegt momentan geradewegs auf die City zu. Soll das ein Witz sein, oder was? Das ist nicht lustig Leute. Kommt schon, lasst den Scheiß!»
Der Engel durchschlug die Scheibe auf Franks Seite und drang mit brutaler Gewalt in dessen Brustkorb ein. Als er seine Faust mit einem ekelhaft schmatzenden Geräusch wieder herauszog, hatte er Franks noch schlagendes Herz in der Hand. Er hielt es dem sterbenden Piloten direkt vor die Augen und weidete sich daran, wie dieser ungläubig und fassungslos darauf starrte.
Das letzte, was Frank in seinem Leben sah, war, wie der Engel lachend davonflog und das Flugzeug direkt auf die Skyline von Frankfurt zuraste. Dann war da nur noch Dunkelheit.

Wer jetzt noch nicht zuschlägt ist selbst schuld. Wer aud etwas härteren Horror steht wird hier bei Transitus Bd1. Weltenende nicht enttäuscht werden. Weitere Bände werden folgen. Also los: lesen, lesen, lesen.

Euer,
Mikail the Bard (aka Michael Müller)

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Über Mikail the Bard

Ich schreibe Kurzgeschichten, Romane und Bücher im Bereich SF, Fantasy, Phantastik, Horror. Ich betreibe auch meinen eigenen Wordpress-Blog Nacht-Schatten, der sich mit diesen Themen beschäftigt. Für das nicht kommerzielle Onlinemagazine "Zauberspiegel-Online.de" schreibe ich u.a auch Artikel im Bereich: Autoren-Interviews, Mythologie, Buchrezensionen, usw... I write short stories, stories and books in the genres SF, Fantasy, Phantastik, Horror. I also do so in my own wordpress-blog Nacht-Schatten, which deals with these issues. I write also articles at the non comercial onlinemagazine "Zauberspiegel-Online.de" e.g. interviews with Writers, Mythology, Book- recension, etc.
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