Nacht-Schatten präsentiert: 6 phantastische Romane aus der Feder Earl Warrens

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6 phantastische Romane aus der Feder Earl Warrens

 

Der Todeskuss der SchlangengoettingIch hätte es niemals für möglich gehalten, was mir da passierte. Ich, Jack Jackson, Reporter bei dem New Yorker Massenblatt »Sun« verbrachte meinen sauer verdienten Urlaub vom stressigen Job in Florida. Dort wollte ich an sich nur relaxen und Frauen aufreißen, was mein Hobby war. Doch dann geschahen ungeheuerliche Dinge, und ich stieß auf eine schreckliche Sekte, die eine uralte Dämonengöttin aus der Zeit Babylons verehrte – Ngathya, die Göttin der Schlangen und Frösche und anderen Ungeziefers.
Normalerweise hätte ich darüber gelacht, aber es war bitter ernst. Menschen verschwanden, von Monsterfröschen gefressen, und es passierten noch andere Dinge. Unseren Chefredakteur Horatio Tuttle riss es vom Stuhl, als ich ihm berichtete, was da abging. Gern hätte er sich die Haare gerauft, doch er besaß keine mehr.
»Du bleibst da dran, Jack«, sagte er, »du bringst mir diese Story, und wenn es das Letzte ist, was du machst.«
So wäre es fast auch gekommen. Ausgerechnet Homer Boyd schickte er mir als Pressefotografn, den rothaarigen Giftzwerg mit dem nimmermüden Schandmaul. Und Conny Candrix, das Reporterküken, das sich hier seine Sporen verdienen sollte. Conny war bildhübsch, und von mir hielt sie wenig – jedenfalls behandelte sie mich immer sehr kratzbürstig und zeigte mir ständig die kalte Schulter.
Aber dann merkte ich, dass ihr Benehmen nur vorgetäuscht war – und was sie wirklich für mich empfand. Die Ngathya-Sekte tat Scheußliches, die Dämonengöttin von Babylon verlieh ihren Anhängern eine gewaltige Macht. Entsetzliches bahnte sich an – zu allem Überfluss merkten wir, unser Dream-Dreierteam, dass nur im antiken Babylon ein Mittel existierte, um das Übel an der Wurzel zu packen und Ngathya und ihren Kult zu erledigen.
Diese schaurig-schöne böse Göttin hatte es in sich. Wie nach Babylon kommen, 3.700 Jahre vor unserer Zeit? Da war guter Rat teuer, zumal die Gefahr immer mehr wuchs und die Dämonendiener an Macht und Einfluss gewannen. Doch letztendlich gelangten wir mit einer Dimensionsreise… aber lesen Sie selbst. Wir stießen auf die Menetekelspinne und andere Ungeheuer.

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Die SeeschlangeEnde des 12. Jahrhunderts bringt Edgar Canmore, der Hexer, die schöne Lillian Abernathy in seinen Bann und zwingt sie mit teuflischen Künsten seine Geliebte zu werden. Lillians wütende Brüder ertränken den Hexer im See. Doch er nimmt schreckliche Rache, er holt Lillian, verfolgt die Abernathys durch Jahrhunderte hindurch. In den Tiefen des Sees gedeiht ein ungeheuerliches Leben.
Erst viel später, fast 700 Jahre danach, kommt Oliver Mackenzie nach Abernathy Castle. Er liebt Moira Abernathy, und sie erwidert seine Liebe. Der Fluch der Abernathys ist wieder aktiv – Oliver wird mit einem schaurigen Geheimnis konfrontiert. Er weicht nicht zurück, um seiner Liebe zu Lillian willen – und erfährt was es mit der schönen Lillian auf sich hat – und mit der Seeschlange von Loch Kyntock.
Wird es ihm gelingen, dem Schrecken ein Ende zu setzen und Erlösung zu bringen?

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Das Bildniss des GrauensOrlando de Simone stand vor dem brüllenden Franco, den vier Männer kaum bändigen konnten. Er besprengte ihn mit Weihwasser, er hielt ihm das Kreuz fast ins Gesicht. Nichts half. Franco brüllte entsetzlicher, als die Männer je einen Mann hatten brüllen hören.
»Sie haben mich. Ihre Zähne… Ah, nein, nein! Aaahhhh!«
Die Schreie hatten nichts Menschliches mehr. Franco bäumte sich im Griff Marks, Ginos, des Dieners und des Carabiniere auf, riss sich mit übermenschlicher Kraft los. Seine Augen quollen hervor. Er deutete auf den Spiegel an der Wand.
»Da! Da!«
Er sank zurück — tot. Mark und die andern schauten zum Spiegel. Sie sahen einen leichten Hauch, der die Fläche verschleierte, das Spiegelglas ein wenig verschwimmen ließ. Mit einem Schrei packte der Marchese den Degen und rammte ihn in den Spiegel.
Ein Wehlaut ertönte, eine Bewegung war im Zimmer. Aber dann erschallte schon das Gelächter, das die Bewohner des Palazzos in den Nächten zuvor schon gehört hatten. Die dumpfe Stimme sprach.
»Wieder ein de Simone weniger. Ausrotten will ich das verfluchte Geschlecht und jenen Mark Saxon, der eine de Simone liebt. Sterben und verfaulen sollt ihr, Elende!«
Der Carabiniere wich zurück, bis er mit dem Rücken neben dem Bett an die Wand stieß. Gino aber warf sich auf die Knie.
»Nimm mich!«, schrie er. »Die andern sind unschuldig. Ich habe es getan, ich habe Claudia in den Tod getrieben, ich allein. Nimm mein Leben, und lass diese grauenhafte Rache aus dem Jenseits ein Ende haben.«
Etwas kicherte; man konnte, nicht genau erkennen, woher das Kichern kam.
»Ursache und Wirkung«, sagte die Stimme hämisch. »Man kann den Prozess nicht bremsen. Das Schreckensvermächtnis erfüllt sich, und niemand kann etwas daran ändern, hahaha.«
Ein eiskalter Wind blies durchs Zimmer. Das geschlossene Fenster zerbarst, und die Scherben fielen hinaus. Die Männer spürten, dass etwas wich.
Sie konnten wieder freier atmen.
Der schlanke Carabiniere kam hereingestürzt.
»Was ist geschehen?«
Fassungslos betrachtete er den toten Franco de Simone.
»Haben Sie einen Arzt verständigt?«, fragte der Marchese.
»Das Telefon war gestört, es ging nicht. Ich hörte nur unheimliche Geräusche in der Leitung und bekam keine Verbindung.«
Mark trat jetzt zu Franco de Simone. Er untersuchte den kräftigen jungen Mann im Schlafanzug. Francos Gesicht war von Entsetzen so verzerrt, dass es nicht zu erkennen war. Sein Herz schlug nicht mehr.
»Er ist vor Grauen gestorben«, sagte Mark. »Sein Herz hat es nicht ausgehalten.«

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Mein Bruder der DaemonZweieinhalb Jahre waren vergangen, seit ich das ungeheuerliche Abenteuer mit dem Kult der babylonischen Schlangengöttin Ngathya erlebt hatte und 3700 Jahre in die Vergangenheit zurückgeschleudert gewesen war. Conny und ich hatten geheiratet, wir hatten ein Baby von drei Monaten. Da geschah – bei unserem Haus in Richmond tauchten drei Fremde auf – baumlange Watussi-Krieger mit Zebrafellschilden und Speeren.
Als wäre das nicht schon ungewöhnlich genug gewesen, erfuhr ich von ihnen, dass mein Bruder Jesse sich schrecklich verändert hatte. Er war zu einem Dämon geworden, der die ganze Welt ins Unheil zu stürzen drohte, im Bund mit der löwenköpfigen Dämonengöttin Sekhmet aus den Dimensionen des Wahnsinns und des Grauens.
In ferner Vergangenheit war sie schon verehrt worden und hatte blutige Opfer gefordert. Jetzt versuchte sie es in unserer Zeit, und mein Bruder, früher schon kriminell, stand mit ihr im Bund. Seit zwölf Jahren hatte ich nichts mehr von ihm gehört, seit er – schwierig und später kriminell – sich von uns abgesetzt hatte. Unserer Mutter brach er das Herz.
Nichts Gutes hatte ich von ihm erwartet, doch das übertraf alles. Böse dämonische Kräfte entführten dann meine geliebte Frau Conny und die kleine Tanya. Ich stand unter Mordverdacht.
Immer heftiger wurde es – Sekhmet erschien in New York. Und nur ich, der Reporter Jack Jackson, konnte die Rettung bringen. An mir hing das Schicksal der Welt – dazu musste ich jedoch mit König Salomo Verbindung aufnehmen und zu ihm und der Königin Sheeba, viele Jahrhunderte zurück. Auch Homer Boyd, mein Kollege und Freund, der Fotoreporter und Giftzwerg, war wieder mit von der Partie, mit seinem üblichen Schandmaul.
Letztendlich stand ich jedoch gegen meinen Bruder, den Dämon – Jesse Jackson, der mir als eineiiger Zwilling äußerlich glich in der Kindheit wie ein Ei dem andern – den ich geliebt hatte, und was aus ihm geworden war.
Es ging um alles – um meine Frau und mein Kind – und um das Schicksal der Welt.

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Wer Kalis Tochter toeten willDr. Morgan Harris ist für eine Hilfsorganisation als Arzt in den Slums von Kalkutta tätig. Er behandelt die Ärmsten der Armen, hat jedoch auch andere Patienten. Eines Tages wird er zu der schönen Ravi Vamra gerufen, die angibt, von der Göttin Kali besessen zu sein. — Dr. Harris verliebt sich in Ravi – und erfährt, dass ihre Familie sie an den skrupellosen Beram Banerjee verheiraten will, einen berüchtigten, steinreichen Mann.
Zwei frühere Ehefrauen von ihm sind schon häuslichen Unfällen zum Opfer gefallen – beim Hantieren mit dem Kerosinkocher in der Küche verbrannten sie qualvoll. Beram Banerjee kassierte jeweils die Mitgift. Sträubt sich Ravi nur, um nicht seine Frau werden zu müssen? Oder ist sie wirklich eine Tochter Kalis und darf nur dieser gehören?
Gibt es noch einen Ausweg? Ravi muss ihrer Familie gehorchen, der Ehebund kommt zustande… Der Feuertod wartet.
Doch es ist tödlich, einer Tochter der Schwarzen Göttin des Todes und der Zerstörung ein Leid anzutun – und auch, sie zu lieben. Eine ungewöhnliche Story und Liebesgeschichte in exotischer Umgebung.

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Jennifer Brent - ich liebte don juanJennifer Brent ist Reporterin bei der Londoner Tageszeitung »Telegraph«. Sie hat eine besondere Affinität zum Okkulten – immer wieder gerät sie in den Bann übernatürlicher Ereignisse und hat Vorahnungen und eine Art Sechsten Sinn. Dabei ist sie jedoch eine nette, durchaus realistisch denkende, hübsche und lebensfrohe junge Frau.
Diesmal begegnet sie dem Geist des Don Juan Tenorio, eines der berühmtesten Liebhaber und Degenfechters aller Zeiten. Mehr noch – sie gelangt ins Jahr 1530, nach Sevilla, und erkennt, dass ihr Schicksal mit dem von Don Juan unausweichlich verbunden ist.
Mit Don Juan erlebt sie eine himmelhochjauchzende und zugleich abgründige Liebe. Denn sie gehört in ihre Zeit, und es kann nicht sein, was da ist.
Doch nur sie kann Don Juan erlösen.
Was sagte der Geist zu ihr, als er ihr bei der Don-Juan-Ausstellung im Londoner Versteigerungshaus Sotheby’s erschien, über die sie eine Reportage schreiben sollte:
»Du bist es, Geliebte. Du siehst anders aus, noch schöner und reizvoller, als ich dich in der Erinnerung hatte. – Endlich, endlich sehen wir uns wieder. Lang ist die Zeit in der Hölle gewesen. Doch mehr als alle Qualen schmerzte mich die Trennung von dir, mein Herz, oh, meine Sonne. – Mein Herz schrie nach dir. Ich habe geschworen aus den glühenden Feuern der Hölle zu kommen um dir wieder zu begegnen. – Jetzt bin ich bei dir.«

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Über Mikail the Bard

Ich schreibe Kurzgeschichten, Romane und Bücher im Bereich SF, Fantasy, Phantastik, Horror. Ich betreibe auch meinen eigenen Wordpress-Blog Nacht-Schatten, der sich mit diesen Themen beschäftigt. Für das nicht kommerzielle Onlinemagazine "Zauberspiegel-Online.de" schreibe ich u.a auch Artikel im Bereich: Autoren-Interviews, Mythologie, Buchrezensionen, usw... I write short stories, stories and books in the genres SF, Fantasy, Phantastik, Horror. I also do so in my own wordpress-blog Nacht-Schatten, which deals with these issues. I write also articles at the non comercial onlinemagazine "Zauberspiegel-Online.de" e.g. interviews with Writers, Mythology, Book- recension, etc.
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